Neurogenes Zittern: Wie unser Nervensystem lernt, sich wieder zu beruhigen

Im Gespräch mit Dr. Hildegard Nibel
Es gibt Körperreaktionen, die wir instinktiv unterdrücken, obwohl sie eigentlich etwas Sinnvolles tun. Zittern gehört dazu. Viele kennen es aus Momenten großer Anspannung oder nach einem Schreck, und die meisten von uns haben gelernt, diesen Impuls möglichst schnell wieder loszuwerden. Neurogenes Zittern, bekannt vor allem durch die TRE® (Tension and Trauma Releasing Exercises) von Dr. David Berceli, geht den umgekehrten Weg: Es nutzt genau dieses Zittern gezielt, um dem Nervensystem beim Regulieren zu helfen und wieder in einen angenehmen Wohlfühlzustand zurückzufinden.
Wir haben mit Dr. Hildegard Nibel, Psychologin mit Schwerpunkt Psychophysiologie und langjährige TRE-Praktikerin, darüber gesprochen, was beim neurogenen Zittern im Körper passiert, für wen die Methode interessant sein kann und was man von ihr realistisch erwarten darf. Dabei geht es auch um eine verbreitete Vorstellung: die Idee, dass wir Stress oder sogar Trauma durch Zittern einfach aus dem Körper „entladen“ können. Am Ende dieses Gesprächs hast du ein klareres Bild davon, was neurogenes Zittern tatsächlich bewirken kann – und was eher Wunschdenken ist.
Möchten Sie sich zu Beginn kurz vorstellen, etwas zu Ihrem Werdegang erzählen und uns mitteilen, wie Sie selbst zum neurogenen Zittern beziehungsweise zu TRE® gekommen sind?
Ich bin in einem kleinen Dorf am Rand des Schwarzwaldes aufgewachsen und habe nach dem Abitur zunächst eine Banklehre gemacht. Mit der Zeit merkte ich allerdings, dass mich diese Arbeit nicht erfüllte, und entschied mich deshalb für ein Psychologiestudium – ursprünglich mit dem Ziel, mich auf Arbeits- und Organisationspsychologie zu spezialisieren. Im Grundstudium entdeckte ich dann ein weiteres, spannendes Teilgebiet der Psychologie, die Psychophysiologie und damit die Frage, wie Körper und Psyche miteinander zusammenhängen und sich gegenseitig beeinflussen. An der Universität Tübingen hatte ich die Gelegenheit, Einblicke in die damals noch junge psychologische Schmerzforschung zu bekommen. Anschließend promovierte ich an der ETH Zürich über den Zusammenhang zwischen der damals aufkommenden computerunterstützten Arbeit und den damit verbundenen körperlichen Beschwerden. Die Frage, wie sich psychische Belastungen auf unsere körperliche und seelische Gesundheit auswirken, ließ mich seitdem nicht mehr los. Bis heute arbeite ich für Sozialversicherungen in verschiedenen Bereichen – unter anderem in der Diagnostik und im Leistungsmanagement sowie in der Berufswegplanung und im Jobcoaching.
Auch auf TRE® wurde ich im Zusammenhang mit dieser Arbeit aufmerksam. In der Eignungsabklärung begegneten mir immer wieder Menschen, die sich trotz großer Willensanstrengung und guter Voraussetzungen nicht dauerhaft in den Arbeitsmarkt integrieren konnten. Manche von ihnen verstanden durchaus, dass ihre heutigen Schwierigkeiten mit belastenden Erfahrungen aus ihrer Kindheit zusammenhängen könnten. Doch dieses Verständnis allein reichte oft nicht aus, um tatsächlich etwas zu verändern und wieder mehr Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit zu entwickeln. Dadurch wurde für mich die Frage immer interessanter, welche Rolle der Körper bei solchen Veränderungsprozessen spielen kann.
Bevor wir tiefer einsteigen, kurz zur Einordnung: TRE® steht für „Tension and Trauma Releasing Exercises“ und wurde von Dr. David Berceli entwickelt, ursprünglich für Menschen in Krisen- und Kriegsregionen. Es handelt sich um eine festgelegte Abfolge einfacher Körperübungen, die überwiegend im Stehen ausgeführt werden. Die siebte und letzte Übung kann auch im Sitzen oder Liegen durchgeführt werden. Die Übungen beziehen systematisch verschiedene Körperbereiche von den Füßen bis zum Kopf ein. Im Verlauf können unterschiedliche unwillkürliche Körperreaktionen entstehen – beispielsweise ein feines bis kräftiges Zittern, Zucken, Schütteln oder Beben. Was dabei im Nervensystem tatsächlich passiert, ordnet Dr. Nibel im Folgenden differenziert ein.
Was passiert beim neurogenen Zittern eigentlich im Körper und im Nervensystem?
Beim neurogenen Zittern passiert auf mehreren Ebenen gleichzeitig etwas. Auf muskulärer Ebene werden abwechselnd verschiedene Muskelgruppen angespannt und wieder entlastet. Dabei geht es nicht darum, sämtliche Spannung loszuwerden, sondern vielmehr darum, wieder zu einer Muskelspannung zu finden, die weder zu stark noch zu gering ist – also weder verspannt noch schlaff, sondern sich angenehm anfühlt.
Gleichzeitig beziehen die TRE®-Übungen durch ihre wiegenden, drehenden und dehnenden Bewegungen über die Faszien weite Teile des Körpers mit ein. Dazu gehören auch die inneren Organe, die über verschiedene Fasziensysteme mit Muskeln und Haut verbunden sind. Diese körperlichen Reize wirken wiederum auf unser autonomes Nervensystem, das fortlaufend zwischen Aktivierung und Regeneration wechselt. Wie genau dieses Zusammenspiel funktioniert, erkläre ich gleich noch etwas ausführlicher.
Viele Menschen sprechen beim neurogenen Zittern davon, dass der Körper angestauten Stress oder sogar Trauma „entlädt“. Sie sehen dieses Bild kritisch. Warum?
Der Begriff „Entladung“ ist aus meiner Sicht irreführend. Stress bedeutet zunächst einmal, dass unser Körper auf Anforderungen und Reize aus unserer Umwelt reagiert. Wir nehmen ständig Informationen über unsere Sinnesorgane auf, gleichen sie mit bisherigen Erfahrungen ab und reagieren darauf – körperlich, mental und durch unser Verhalten. Diese Reaktionsfähigkeit lässt sich nicht einfach „abschalten“, und das soll sie auch gar nicht.
Auch auf der Ebene unserer Nervenzellen passt das Bild einer Entladung nicht: Nervenzellen funktionieren nicht wie Batterien, die sich durch Stress aufladen und anschließend wieder auf null entladen. Sie befinden sich vielmehr in einem fortlaufenden Wechsel unterschiedlicher Aktivierungszustände.
Ähnlich verhält es sich mit unserer Muskulatur. Muskeln und ihre Gegenspieler stehen in einem fortlaufenden Wechselspiel und regulieren ihre Spannung ständig neu. Entscheidend ist also weniger, ob etwas vollständig aus dem Körper „herausgeht“, als vielmehr, wie flexibel sich der Körper immer wieder an die jeweilige Situation anpassen und anschließend ausreichend regenerieren kann.
Wenn es also nicht darum geht, Stress aus dem Körper zu „entladen“ – wie verstehen Sie stattdessen die Regulation des Nervensystems?
Unser autonomes Nervensystem pendelt ständig zwischen Aktivierung und Regeneration, also zwischen sympathischer und parasympathischer Aktivität. Beides ist für uns lebensnotwendig. Wir brauchen Aktivierung, um zu planen, zu lernen, zu arbeiten, Herausforderungen zu bewältigen und uns für Dinge einzusetzen. Ebenso brauchen wir Phasen der Regeneration, in denen wir schlafen, verdauen, Gedächtnisinhalte festigen und neue Energie bereitstellen.
Idealerweise können wir uns flexibel zwischen diesen Zuständen hin- und herbewegen und immer wieder in einen Bereich zurückfinden, in dem wir uns wohl und sicher fühlen. Schwierigkeiten entstehen vor allem dann, wenn sich extreme Aktivierungszustände über längere Zeit verfestigen. Eine starke sympathische Aktivierung kann sich beispielsweise als Bedrohungsgefühl, Wut, Angst oder Fluchtimpuls zeigen, während andere Formen der Überaktivierung eher mit Erstarren und Rückzug verbunden sein können.
Regulation heißt deshalb vor allem Flexibilität: Die Fähigkeit, aus einem Extremzustand wieder in ein für uns stimmiges Aktivierungsniveau zurückzufinden, statt darin steckenzubleiben. Genau dabei können körperorientierte Verfahren wie TRE® unterstützen.
Für wen eignet sich neurogenes Zittern aus Ihrer Sicht besonders – und bei welchen Beschwerden oder Belastungen kann TRE® hilfreich sein?
Aus meiner Erfahrung eignet sich TRE® besonders für Menschen mit körperlichen Beschwerden oder Einschränkungen. Durch die Aufmerksamkeit, die beim Üben auf den eigenen Körper gerichtet wird, lernen sie häufig früher und genauer wahrzunehmen, wo sich etwas nicht mehr gut anfühlt. Gleichzeitig können sie erleben, dass sie darauf reagieren können, statt unangenehme Empfindungen lediglich auszuhalten. Die Erfahrung, mit einfachen Übungen und dem Zittern selbst Einfluss auf das eigene Befinden nehmen zu können, kann dabei die Selbstwirksamkeit stärken.
TRE® kann dabei auf verschiedenen Ebenen ansetzen. Auf körperlicher Ebene können sich beispielsweise Muskelverspannungen lösen, Schlaf- oder Verdauungsprobleme verringern oder das allgemeine körperliche Wohlbefinden verbessern. Auf mentaler Ebene ermöglichen die Übungen ein behutsames Hin- und Herpendeln zwischen Gewohntem und Ungewohntem, Bekanntem und Neuem sowie zwischen Sicherheit und kurzzeitiger Unsicherheit. Ungewohnte Körperempfindungen müssen dabei nur für kurze Zeit ausgehalten werden, bevor man wieder in eine vertraute und sichere Körperposition zurückkehren kann.
Gerade für Menschen, die über längere Zeit unter Stress oder belastenden Erfahrungen gelitten haben, kann diese Erfahrung sehr wertvoll sein. Dabei sollte TRE® allerdings nicht als Behandlung für ein einzelnes Krankheitsbild oder als alleinige Lösung verstanden werden. Wie hilfreich die Übungen tatsächlich sind, ist individuell unterschiedlich und hängt auch von anderen Faktoren ab – etwa von den eigenen Erwartungen, einer gewissen Regelmäßigkeit und gegebenenfalls auch vom Austausch und den positiven Beziehungserfahrungen beim gemeinsamen Üben in einer Gruppe.
Wie schnell können Menschen Veränderungen bemerken – und was sollte man realistischerweise von TRE® erwarten?
Erste Veränderungen können sich durchaus schon nach wenigen Anwendungen zeigen. Manche Menschen berichten beispielsweise, dass sie besser schlafen, sich körperlich wohler fühlen oder bestimmte Beschwerden weniger stark wahrnehmen. Diese ersten Erfolge führen verständlicherweise häufig zu großer Begeisterung.
Wichtig ist aber, nicht zu erwarten, dass sich diese positive Entwicklung genauso schnell und linear fortsetzt. Häufig folgt nach den ersten Verbesserungen eine längere „Durststrecke“, in der beim Üben scheinbar kaum noch etwas passiert. Das bedeutet nicht automatisch, dass die Übungen nichts mehr bewirken. Aus meinen Befragungen weiß ich, dass sich teilweise sehr unterschiedliche und starke gesundheitliche Beschwerden erst über Monate, manchmal sogar Jahre, dem Durchschnittswert berufstätiger Menschen annähern.
Dabei darf man Veränderungen allerdings nicht automatisch allein TRE® zuschreiben. Auch die Hoffnung auf Besserung, das Erleben von Selbstwirksamkeit und andere Entwicklungen im Leben spielen eine Rolle. Hinzu kommt, dass Menschen, die eine solche Methode über Wochen oder Monate regelmäßig praktizieren, häufig ohnehin über Eigenschaften wie Ausdauer und Optimismus verfügen, die ihnen auch in anderen Lebensbereichen helfen können.
Ich empfehle deshalb, TRE® mindestens einen Monat lang regelmäßig auszuprobieren, bevor man beurteilt, ob die Methode für einen persönlich einen Unterschied macht. Gleichzeitig sollte daraus kein neuer Leistungsdruck entstehen: Es geht nicht darum, möglichst intensiv oder möglichst lange zu zittern, um schneller ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen. Oder ganz einfach gesagt: Viel hilft nicht immer viel.
Was wird beim neurogenen Zittern häufig missverstanden?
Ein häufiges Missverständnis ist die Vorstellung, man müsse nur intensiv oder lange genug zittern und durch einen besonders unangenehmen Punkt hindurchgehen, um anschließend eine Art Durchbruch zu erleben. Dahinter steckt die Hoffnung auf eine „Wunderheilung“: Wenn ich einmal durch das Schlimmste hindurch bin, muss es danach dauerhaft besser werden. Dieses Bild wird leider auch in sozialen Medien verstärkt, wenn sehr lange oder intensive Zitterübungen gezeigt werden. Dadurch kann leicht der Eindruck entstehen, dass besonders starkes Zittern besonders wirksam sei – oder dass man etwas falsch macht, wenn der eigene Körper gar nicht oder ganz anders reagiert. Aus meiner Sicht ist eher das Gegenteil sinnvoll. Man sollte vorsichtig beginnen und die Intensität langsam steigern, ähnlich wie bei einer neuen Sportart. Wichtiger als Dauer oder Intensität ist, wie sich die Übungen tatsächlich anfühlen.
Unangenehme Müdigkeit, Übelkeit, Schwindel, Schweißausbrüche, Herzrasen oder deutlich stärkere Schmerzen sind beispielsweise deutliche Signale, eine Pause zu machen. Ein leichtes Ziehen beim Dehnen kann sich dagegen durchaus noch angenehm anfühlen. Grundsätzlich gilt: Sobald sich eine Übung nicht mehr gut anfühlt, sollte man aufhören und zu einem späteren Zeitpunkt weitermachen. Immer wieder berichten mir Menschen auch von zeitversetztem Zittern – beispielsweise wenn sie nach einer TRE®-Einführung zu Hause ankommen oder am nächsten Morgen nach dem Aufwachen. Auch deshalb ist es sinnvoll, nicht nur darauf zu achten, was unmittelbar während der Übung passiert, sondern den eigenen Körper anschließend noch eine Weile zu beobachten.
Was empfehlen Sie Menschen, die TRE® zum ersten Mal ausprobieren möchten?
Für den Einstieg empfehle ich, TRE® möglichst zunächst in einer Gruppe kennenzulernen. Der Austausch mit anderen kann dabei helfen, die eigenen Erwartungen und die Empfindungen nach den Übungen besser einzuordnen. Wer keine Möglichkeit hat, an einem Gruppenkurs teilzunehmen und alleine beginnt, sollte besonders behutsam vorgehen. Ich empfehle, zunächst alle fünf vorbereitenden Übungen durchzuführen und keine Übungen zu überspringen, um möglichst schnell zum Zittern zu gelangen. Stattdessen lohnt es sich, bewusst wahrzunehmen, welche unterschiedlichen Körperempfindungen während der einzelnen Übungen entstehen. Bei der sechsten Übung, bei der das Zittern einsetzt, reichen anfangs bereits wenige Minuten. Die siebte Übung sollte zu Beginn noch ganz weggelassen werden. Auch tägliches Üben ist nicht notwendig: Anfangs kann es sinnvoll sein, nur jeden zweiten oder dritten Tag zu praktizieren und zunächst zu beobachten, wie der eigene Körper darauf reagiert.
Besonders vorsichtig sollten Menschen sein, die sexuelle Gewalt erlebt haben. Hier würde ich beispielsweise empfehlen, zunächst nur die ersten sechs Übungen der TRE®-Reihe durchzuführen. Wer unsicher ist, kann die Methode zunächst unter Anleitung kennenlernen. Wer alleine beginnt, kann außerdem einer vertrauten Person Bescheid geben und vereinbaren, dass sie sich nach ein oder zwei Stunden noch einmal meldet. Das kann zusätzliche Sicherheit geben und dabei helfen, sich nicht zu sehr in belastenden Gedanken zu verlieren.
Am Ende geht es darum, ein Gespür für den eigenen Körper zu entwickeln und herauszufinden, welches Maß sich gut und hilfreich anfühlt – unabhängig davon, wie viel oder wie intensiv man übt. Dabei kann man auch feststellen, dass einem manche Übungen leichter fallen oder sich angenehmer anfühlen als andere. Auf einer mentalen Ebene geht es darum, die eigenen Grenzen besser kennenzulernen und wahrzunehmen, was einem guttut und was nicht. Gleichzeitig kann man lernen, mit unangenehmen Situationen bewusster umzugehen – beispielsweise indem man sich aktiv mit ihnen auseinandersetzt oder sich bewusst dafür entscheidet, sie zu vermeiden.
Frau Dr. Nibel, vielen Dank für das interessante Gespräch und die Einblicke in Ihre Arbeit.
Was in diesem Gespräch besonders deutlich wird: Neurogenes Zittern ist kein einmaliges Ereignis, das Anspannung „löscht“, sondern ein Werkzeug, das dabei unterstützen kann, wieder flexibler zwischen Anspannung und Erholung, zwischen Aktivierung und Regeneration zu wechseln. Genau diese Flexibilität – und nicht das vollständige Abschalten von Stress – steht im Mittelpunkt. Vielleicht nimmst du aus diesem Gespräch vor allem eines mit: Du musst nichts erzwingen. Kein besonders langes, kein besonders intensives Zittern, kein spektakulärer Durchbruch. Es reicht, behutsam anzufangen und darauf zu achten, was sich für dich stimmig anfühlt. Wenn du TRE® ausprobieren möchtest, geh in deinem eigenen Tempo und nimm die Signale deines Körpers ernst.
Und wie immer – sei sanft mit dir.

Über Dr. Hildegard Nibel
Dr. Hildegard Nibel ist Psychologin mit Schwerpunkt Psychophysiologie und Arbeitspsychologie und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit körperorientierten Verfahren. Dazu gehören unter anderem neurogenes Zittern und TRE®, Hypnose sowie die Emotional Freedom Technique (EFT) nach Gary Craig, eine weitere Selbsthilfetechnik.
Wenn du mehr über ihre Arbeit erfahren möchtest, findest du weiterführende Informationen und Materialien unter:
👉 https://www.hrriskmanagement.ch/
👉 https://www.neurogenes-zittern.eu/
👉 https://neurogenes-zittern.info/
